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Abschlußbericht vom vergangenen Dienstag mit Fotos
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16.01.19 10:58
Offline elvisthedog 

Moderator

16.01.19 10:58
Offline elvisthedog 

Moderator

Abschlußbericht vom vergangenen Dienstag mit Fotos

Els Excursionistas“: Durch das Vulkangebiet der Gemeinde Santa Pau
Von Herbert Strothbäumer
Am vergangenen Dienstag, den 15. Januar 2019, fuhren wir mit 23 Teilnehmern zunächst auf der Nationalstraße 260 nach Besalu und auf der Autovia in Richtung Olot. Nach Durchquerung der Hauptstadt der Garrotxa bogen wir auf die Landstraße GI- 524 in das Gemeindegebiet von Santa Pau ab. Nachdem wir auf dem Parkplatz bei den Planwagen geparkt hatten, starteten wir bei kühlen 4 Grad durch eine der schönsten Wanderregionen in der näheren Umgebung. Das Gebiet darf als beispielhaft bezeichnet werden für alle Vulkanlandschaften der Iberischen Halbinsel und gilt als eines der interessantesten Europas. Der höchste Berg befindet sich in der Serra de Finestre, die südlich von Santa Pau liegt und den Namen Puigsallanca (1027 m) trägt. Alle übrigen umliegenden Bergzüge sind zwischen 500 und 900 Meter hoch. Ungefähr 30 stromboliartige Vulkankegel, einige Explosionskrater und mehr als zwanzig Basaltlavafelder ganz einmaliger Ausprägung befinden sich hier. Diese geologische Bedeutung wird noch ergänzt durch eine üppige, artenreiche und durch ein ungewöhnlich feuchtes Klima begünstigte Vegetation einer Landschaft beeindruckender Schönheit. Die Fauna des Naturparks ist ebenfalls durch ihre Vielfalt an hochinteressanten Tierarten gekennzeichnet, was eng mit den grundverschiedenen natürlichen Lebensräumen zusammenhängt. Aus diesem Grund wurde auch die Leinenpflicht für Hunde im Naturpark angeordnet. Nach dem Wanderstart in Richtung Vulkan „El Croscat“ (786 m) und der Besichtigung der Basaltfelder mit dem Vulkankegel (die letzten Ausbrücke fanden vor 11000 Jahren statt) ging es weiter gen Süden. Den nächsten bekannten Vulkan Santa Margarida (700 m) ließen wir rechts liegen. Auf dem Fernwanderweg GR-2 ging es anschließend immer im Schatten der riesigen Wälder durch die Siedlung Bassols, die sich in dem gleichnamigen Buchen-Wald befindet. Als wir den Brunnen les Frages direkt am Fuße des Volca de Rocanegra (657 m) passierten war das Thermometer inzwischen auf 14 Grad in der Sonne geklettert, und es ging weiterhin bergab bis zu unserem Endziel der Wanderung, der historischen Stadt Santa Pau. Das Gemeindegebiet befindet sich mitten im Naturpark des vulkanischen Gebietes. Die weit sichtbare Burg (13. Und 14. Jh.) führte zur Gründung des Ortes. Die ursprünglichen Mauern mit ihren danebenliegenden Häusern sind erhalten. An dem mittelalterlichen Platz mit Bogengängen befindet sich die gotische Marienkirche, die immer geöffnet ist. Die Vulkane, die Fageda (Buchenwälder), die romanischen Einsiedeleien und eine privilegierte Landschaft machen Santa Pau zu einem Ort, an dem ländlicher Tourismus, Sport, Freizeit und Kultur einander ergänzen. Nach kurzer Ortsbesichtigung machten wir auf der Terrasse unseres Stammkaffees die obligatorische Pause. Anschließend kehrten wir gegen 13.30 Uhr entspannt und stressfrei zum wohlverdienten Mittagsmenü bei Fina im Can Met in Mieres ein. Das gute Mahl war reichlich und der Wein floss in Strömen. Mit dem Absingen des bekannten Wanderliedes beschlossen wir gegen 15.30 Uhr den gelungenen Tag.
Die nächste Wanderung findet am kommenden Dienstag, den 22. Januar 2019, statt. Dazu treffen wir uns wieder um 09.00 Uhr vor dem Aldi in Empuriabrava. Einzelheiten dazu erfahrt ihr in Kürze hier. Bis dahin verbleibe ich mit dem Wunsch nach immer optimalem Wanderwetter bei ständig festem Boden unter den Wanderschuhen sowie vielen Grüßen als Euer Herbert mit Lilia
Es gibt nichts Gutes - außer man tut es. Wandern ist die beste Medizin...
Der Sinn des Reisens ist, an ein Ziel zu kommen,der Sinn des Wanderns, unterwegs zu sein !!!!

17.01.19 16:54
Offline Branquia 
17.01.19 16:54
Offline Branquia 

Re: Abschlußbericht vom vergangenen Dienstag mit Fotos

Ja, das ist wirklich toll dort! Hat mich unglaublich an die Osteifel erinnert, wo die letzten Vulkanausbrüche ebenfalls mal grade rund 10000 Jahre her sind.

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