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Der Stubentiger verfügt über eine ausgeprägte Neugier, der er nur zu gern freien Lauf lässt. Dabei übt alles, was grünt und blüht einen unwiderstehliche Anziehung auf ihn aus. Oft bleibt es aber nicht nur bei einem bloßen Bestaunen, die Neuentdeckung muss auch geschmacklich unter die Lupe genommen werden. Gut und wichtig für den Katzenhalter zu wissen, welche Pflanze er besser aus seinen vier Wänden verbannt, will er nicht riskieren, dass seine Katze, unter Umständen, mit schweren Vergiftungserscheinungen zum Tierarzt gebracht werden muss. Zu den gefährlichsten Zimmerpflanzen gehören alle Dieffenbachia- und Philodendronarten. Vergiftungen enden hier letal, das bedeutet, der Giftstoff führt zum Tod des Tieres. Gleiches trifft auf die Eibe zu. Die Flamingoblume, Calla oder auch der Buchsbaum sollte ebenso fern von der Katze gehalten werden. Nase weg von Zwiebeln, auch wenn man sie mit der Pfote so schön über den Boden kullern kann. Die Strafe für so viel unbedachte Spielfreude folgt auf dem Fuß: Magenbeschwerden, Durchfall und erbrechen sind die unangenehmen Begleiterscheinungen. Besteht der Verdacht einer Vergiftung ist unbedingt der Tierarzt aufzusuchen. Die Giftquelle sollte mitgenommen werden. Ist man sich dieser nicht sicher, so muss das Erbrochene mitgenommen werden, das erleichtert die Identifikation des toxischen Stoffes. Versuchen Sie nie, die Katze selbst zum Erbrechen zu bringen.
Der Mond und sein Einfluss auf die Tierwelt Die Vollmondnächte geben immer wieder Anlass zu den wildesten Spekulationen. Der Mensch schläft entweder besonders schlecht, wenn der Mond den Nachthimmel erhellt, oder er schlafwandelt. Wissenschaftler und Forscher allerdings sind sich einig, dass der Mond daran keine Schuld trägt. Vielmehr mag es die Helligkeit sein, die spezielle Lichtsensoren in der Netzhaut an unsere „innere Uhr“ weitergeben. Diese sorgt für eine verminderte Ausschüttung des Schlafhormons Melatonin, und das Einschlafen fällt uns schwerer als in den dunklen Nächten. Wissenschaftlich bewiesen allerdings ist der Einfluss der Mondphasen auf die Tierwelt. Bei mehr als 600 Arten wurde das bislang dokumentiert. Der Wolf der den runden Mond anheult mag, ebenso wie der Mensch, durch die Helligkeit in der Nacht beeinflusst sein. Die Bienen jedoch scheinen mondfühlig zu sein. Sie schwärmen am stärksten bei Vollmond, werden unruhig und stechen schneller zu. Sogar der Regenwurm zeigt sich mondsüchtig. Er ist während dieser Zeit kaum zu bremsen. In unermüdlicher Aktivität gräbt er unzählige Gänge. Viele Tierarten pflanzen sich gemäß den Mondrhythmen fort, oder sie richten ihre Fressgewohnheiten danach. Es gibt Landwirte, die schwören auf bestimmte Sternenkonstellationen, um ihre Rinder zu decken. Die Jungtiere sollen besonders vital und kräftig sein. Letzteres allerdings konnte bis dato wissenschaftlich nicht belegt werden.
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