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FeLV, das feline Leukämievirus – der Katze schlimmster Feind

aFeLV, das feline Leukämievirus, ist eine der häufigsten Todesursachen bei Hauskatzen. Die Infektion mit dem tückischen Virus kann überall geschehen, es gibt keine spezifischen Länder, in denen die Gefahr besonders hoch ist, wie zum Beispiel im Fall der Sandmücke – Überträgerin der *Leishmaniose -, die vorzugsweise in  Mittelmeerländern vorkommt. Das feline Leukämievirus ist weltweit vertreten.

Ausschließlich Katzen sind für diesen Erreger empfänglich. Eine Übertragung auf ein anderes Tier oder den Menschen ist ausgeschlossen. Übertragen kann das Virus auf die Katze entweder durch direkten Kontakt durch Blut bei Bisswunden, Tränenflüssigkeit, Kontakt mit infizierten Gegenständen oder bereits durch die Muttermilch. In erster Linie ist es aber Speichel, der für eine Übertragung der Infektion sorgt. Ansteckungen passieren somit beim Auslecken eines gemeinsamen Futternapfes, beim Spiel oder Säubern durch gegenseitiges Ablecken. Auch die gemeinsam benutze Katzentoilette ist ein effektiver Ansteckungsherd. Egal ob gesunde, unerkannt infizierte oder chronisch kranke Katzen, jede kann gleichermaßen Adresse und Absender des felinen Virus sein. Der Strassentiger ist natürlich besonders gefährdet, während die Samtpfote, die die häuslichen vier Wände nicht verlässt, keine Gelegenheit hat, mit dem Virus in Kontakt zu kommen.

Die Infektion kann verschieden verlaufen. Nicht jede Katze, die sich mit dem felinen Virus angesteckt hat, behält die Infektion. Die meisten Katzen überwinden sie. Ist der Körper des Tieres robust und widerstandsfähig, bildet er ausreichend Antikörper. Auf natürliche Weise reguliert der Körper die Virenvermehrung, stoppt sie und wird selbst immun gegen weitere FeLV-Erreger. Ist das Immunsystem nicht so stark, verbreitet sich das Virus zunächst im Blut. Wird es aktiviert, was abrupt – zum Beispiel durch Stress – passieren kann, gilt die Katze ab diesem Zeitpunkt als Überträger und muss unbedingt von anderen Katzen separiert werden, will man weitere Ansteckungen vermeiden.

Die Inkubationszeit ist lang. Sie kann Monate, ja sogar Jahre dauern. Das macht es so schwer, die Krankheit rechtzeitig zu erkennen. Zudem ist das Krankheitsbild vielschichtig, und der zuvor angesprochenen, lange Zeitraum zwischen Infektion und Ausbruch der Krankheit, erschwert die Diagnose zusätzlich. Ein erstes Alarmzeichen ist in der Lustlosigkeit, Müdigkeit und Appetitlosigkeit der Katze zu entdecken. Auf das Zahnfleisch sollte man achten. Werden die Schleimhäute blass und treten Zahnfleischentzündungen und Wucherungen auf, so kann das ein zweiter Hinweis auf die Infektionskrankheit sein. Fieber und Durchfall sind weitere Begleitumstände, die auf das Virus schließen lassen. Spätestens jetzt sollte man Blut oder Speichel untersuchen lassen. Ein serologischer Bluttest kann die Infektion im Anfangsstadium der Vireninfektion erkennen. Hat das Virus noch nicht den Knochen angegriffen und das Immunsystem der Katze ist nicht zu stark geschwächt, hat das Tier noch ausreichend eigene Abwehrkräfte, um das Virus selbst zu bekämpfen. Ist ein Knochenbefall bereits erfolgt, ist eine Eliminierung des Virus unmöglich. Man muss dann damit zu rechnen, dass innerhalb der nächsten Jahre, die Katze an der Infektion erkranken und auch sterben wird. Die durch das Virus provozierten Krankheiten, treten in den meisten Fällen innerhalb der ersten drei Jahre auf. Blutarmut oder Tumorerkrankungen, die verschiedene Organe befallen, sind Krankheitsbilder, die zum tödlichen Ende führen.

Wichtig ist zu wissen, dass infizierte Katzen nicht automatisch und unmittelbar dem Tod geweiht sind. Ebenso wichtig ist, dass Sie auf eine stressfreien und ruhige Umgebung, ab nun in den eigenen vier Wänden, achten und das Immunsystem der Katze kontinuierlich durch eine optimale Ernährung stärken. Dann kann die Katze mit der Infektion noch jahrelang ein schönes Leben führen!

Aber auch das feline Leukämievirus hat einen Feind, nämlich Wärme und Trockenheit.  Beides zusammen bewirkt, dass das Virus leicht ausstirbt. Doch trotz diesem Wissen gibt es -  eventuell durch eine Chemotherapie – keine Möglichkeit, dem Virus endgültig den Garaus zu machen. Fakt ist, es gibt kein Mittel im Kampf gegen den Erreger, die einzige Möglichkeit ist die der Impfung. Wer also seiner Katze den Freigang ermöglichen möchte, der sollte sich dies überlegen. Die Tiere werden im frühen Alter ab der 9. oder 10. Woche geimpft. Im Anschluss, nach drei Wochen, folgt eine Wiederholungsimpfung. Einmal pro Jahr sollte die Impfung aufgefrischt werden.

Doch auch hier darf nicht unerwähnt gelassen werden, dass die Impfungen bedenkliche Nebenwirkungen haben können. Es ist beileibe keine Ausnahmeerscheinung, dass bei Katzen nach der Impfung sich an der Einstichstelle gefährliche Hauttumore entwickeln. Dieses so genannte Fibrosarkom ist bösartig und führt unbehandelt zum Tod des Tieres. Wer also seine Katze im Haus halten möchte, der sollte von einer Impfung auf jeden Fall absehen, da in diesem Fall die Katze nicht gefährdet ist. Wer bei seinem Freigänger das Risiko der Impfung meiden möchte, der achte darauf, das Immunsystem seiner Katze durch eine optimale Ernährung, Stressvermeidung und einer sauberen Umgebung, in einem robusten und widerstandsfähigen Zustand zu halten.
S.H.

* Alles Wissenswerte zur Leishmaniose finden Sie in unserem Inhaltsverzeichnis unter dem Titel, Im Kampf gegen die Sandmücke – Leishmaniose und ihre Folgen.

 

Der Apfel, gern gefressen und bestens empfohlen!

Hunde lieben Äpfel über alles. Doch das allein ist nicht der Grund, warum auch der Apfel – wie die, in der letzten Woche schon erwähnte, Karotte – unbedingt auf den Speiseplan des Vierbeiners gehört. Zum einen ist er eine willkommene Abwechslung zur Karotte, zum anderen ist er gesund, und zum dritten ein probates Heilmittel.

Äpfel sind wahre Vitaminbomben. Sie enthalten Vitamin A, B1, B2, B6, Vitamin C und E. Zudem enthalten sie Eiweiss, Natrium, Kalium, Kalzium, Magnesium, Phosphor und Eisen. One apple a day, keeps the doctor away, sagt ein altes Sprichwort, dessen deutsche Übersetzung sich zwar nicht reimt, aber an der alten Weisheit, dass ein Apfel pro Tag den Doktor fern hält, nichts ändert. Somit können (nicht nur) in diesem Fall, Zwei- und Vierbeiner gleichermaßen, von dem Gesundheitspack Apfel bestens profitieren.

So ein Apfel enthält nur wenige Kalorien. (100 Gramm haben gerade einmal 52 Kalorien), so dass er sich als hervorragendes Diätfutter geradezu anbietet. Als Heilmittel bewährt sich der Apfel ebenfalls. Rohe und (wie immer) pürierte Äpfel helfen wirkungsvoll gegen Durchfall. Das Geheimnis liegt in dem im Apfel enthaltenen Pektin. Dieses bindet in großen Mengen Wasser und saugt die Giftstoffe auf. In der Zusammenwirkung mit der weiter vorhandenen Gerb- und Fruchtsäure, sowie ätherischen Stoffen, werden die giftigen Substanzen im Darm aufgenommen und durch schnelle Darmpassagen entfernt. Hat sich also Ihr Hund einen Magen-Darm-Katarrh eingefangen, dann setzen Sie ihn auf eine Apfeldiät, die dergestalt aussieht, dass sie außer pürierten, rohen Äpfeln, dem Hund keine andere Nahrung zuführen, außer alle zwei Stunden eben jenen erwähnten Apfelbrei.

Leidet der Hund unter Verstopfung, hilft der Apfel abermals. Das mag zunächst wie ein Widerspruch klingen, ist aber durchaus effektiv. Nur, dass Sie jetzt den Apfelbrei kochen und mit Honig und Leinsamenschleim füttern. Der zerhackte oder geschrotete Leinsamen wirkt positiv auf die Peristaltik, also die Darmbewegung. Unterteilen Sie die Tagesration ihres Hundes auf mehrere kleine Portionen. Kleine Mengen beschleunigen die Futterpassagen. Vor jeder Mahlzeit verabreichen Sie ihrem Hund ein paar Löffel des Apfel-Honig-Leinsamenbreis. Die Befürchtung, dass ihr vierbeiniger Freund Ihr Angebot ausschlägt, ist unbegründet. Süße Sachen mag er in der Regel ausgesprochen gerne. Wenn Ihnen das ganze Prozedere zu umständlich ist, können Sie auch auf Apfelsaft zurückgreifen. Aber achten Sie darauf, dass es sich um einen reinen Apfelsaft aus dem Reformhaus handelt. Häufig ist in Fruchtsäften alles Mögliche, nur nicht die Frucht um die es geht!

Ein Nebenprodukt des Apfels, der Apfelessig, sei noch erwähnt. Auch hier gilt es, auf ein einwandfreies, gutes Produkt zu achten. Hier empfiehlt sich abermals der Gang ins Reformhaus. Stoffwechselstörungen werden mit Apfelessig bestens behandelt. Apfelessig entsäuert und wirkt zudem der Harnsteinablagerungen entgegen. Ein weiteres Plus hat der Apfel in seiner ganzjährigen Verfügbarkeit. Lauter gute Gründe also, öfter mal kraftvoll zuzubeißen, Herr und Hund gleichermaßen!
S.H.

 


Gefrostete Zecken!

Sie befindet sich auf überzähliger Wanderschaft und scheinen derzeit überall präsent: Die Gemeinen Holzböcke, im Volksmund auch Zecken genannt. Einmal festgebissen, sollten sie nie herausgedreht werden, oder gar – wie immer noch gerne geglaubt wird – mit Öl beträufelt werden. In Stress geraten entleeren sie ihren Darminhalt mit all den – für Mensch und Hund gleichermaßen gefährlichen – Krankheitserregern.
Für alle diejenigen, die im „Zeckenziehen“ unsicher sind, gibt es jetzt etwas Neues: der Tickner, eine Zeckenzange, die in Sekundenbruchteilen die Zecke schock gefriert. So kann man, ohne obig erwähnte Gefahr zu laufen, den lästigen Begleiter wieder loswerden!

Alles weitere, im Kampf – und viel wichtiger zur Vorbeugung – allen krabbelnden, fliegenden, stechenden und saugendem Krabbelgetier, welches sich derzeit zum eventuellen Krankheitsüberträger berufen fühlt, können Sie in dem ausführlichen Bericht „ im Kampf gegen den Gemeinen Holzbock  -  Vorbeugen vor Zecken“, zu finden im obigen Inhaltsverzeichnis, nachlesen.



 

 

 

 

 

 




























 

 

 


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Wir freuen uns, dass Sie bei uns hereinschauen.


Unsere Artikel im Einzelnen:

Giftige Pflanzen und neugierige Katzen

Wenn unser Hund alt wird Teil 1

Wenn unser Hund alt wird Teil 2

Babesiose, Borreliosen

Tierische Zahnpflege - Sinn oder Unsinn ?

FeLV, das feline Leukämievirus

„Pfoten weg“ vom Teebaumöl

Futterplan

Die Alternative zum Fertigfutter

Ein paar kritische Anmerkungen zum Fertigfutter

Lebensnotwendigkeit Wasser

Schokolade – des Menschen Genuss, des Hundes Tod

Verletzungen und Bisswunden,Wunden und Wundheilung

IM KAMPF GEGEN DEN GEMEINEN HOLZBOCK – VORBEUGEN VOR ZECKEN

Im Kampf gegen die Sandmücke – Leishmaniose und ihre Folgen

Achtung giftig - die Raupe des Prozessionsspinners,la processionària

Erste Hilfe bei Insektenstichen

Von A bis Z  -  Naturheilpraxis für Hunde



Leser-Ecke





  Wir suchen ein neues Zuhause

Damm ca. 3 Jahre alt, Rüde,kastriert, schon zum zweiten Mal schuldlos im Tierheim gelandet. Ein kleiner, etwas eigenwilliger, Terrier-Beagle-Mix, der dringend eindlich ein gutes Zuhause braucht! Damm ist temperamentvoll und verspielt, braucht aber auch seine "ruhige Ecke", in die er sich zurückziehen kann.Eine Familie mit nicht mehr ganz  kleinen Kindern und ohne Katzen - die hat er nämlich zum Fressen gern - wäre das optimale Umfeld, für unseren armen Schützling, der schon viel zu viel Zeit seines Lebens im Tierheim verbringen muss.

Big Boy, Schäferhundmix, ca 4 Jahre, Rüde, kastriert. Sein Besitzer hat ihn im Tierheim"vergessen"

Boy, 2 Jahre alt, Schäferhundmix, Rüde. Ein fröhlicher, verschmuster Zeitgenosse, der das Eingesperrtsein nicht verträgt.

 

Danko, bildschöner Settermix, ca. 4 Jahre, Rüde, kastriert. Temperamentvoll und verspielt. Schon viel zu lange bei uns

Finchen, ca 2 Jahre alt, Hündin, Cockermix, kastriert. Ausgesetzt, angefahren und vergessen. Unser trauriges, sanftes Finchen braucht dringend ein Zuhause!!!

Jacko, Scheidungsopfer, ca 3 Jahre alt, unkomplizierter, fröhlicher kleiner "Irgendwas", Rüde, kastriert.

Jimmy, ca 2 Jahre alt, Stafford-Mix, Rüde. Bildschön, verspielt und gutmütig. daher Rubys bester Freund!

Lobo                           Schäferhundmix, ca 5 Jahre, Rüde, kastriert. Misshandlungsopfer, sehr scheu, braucht viel Liebe und Geduld. Gut als Zweithund, da er gerne die Nähe anderer Hunde sucht.

Unsere Rasselbande: Schäferhundmischlinge, Geschwister, vier Monate alt, einer schöner als der andere.

Rinkels, kleiner, freundlicher unkomplizierter Mischling. Ca 1 Jahr alt, Rüde, kastriert.

Ruby, Rottweiler, 2 Jahre, Hündin. Bildschön, verspielt und gutmütig
Schoko, 8 Monate, temperamentvoller, fröhlicher Jagdhundmix, Rüde kastriert

Tom & Tina, noch ein Geschwisterpärchen, Schäferhundmischlinge, 3 Monate alt

Alfi, 9 Monate, Labradormix, Rüde. Ein  Powerpack. Bildschön, immer gut gelaunt und voller Energie