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Llanca


Kleiner Küstenort mit Fischerei- und Sporthafen, 15 km von der französisch-spanischen Grenze entfernt.

pueblo de Llanca

Llançà besteht aus Llançà-Ort und Port de Llançà. Der Ort selbst gruppiert sich um den historischen Ortskern mit seiner Plaza Mayor, der Hafen ist erst im Laufe unseres Jahrhunderts entstanden. Hafen und Ort zählen zusammen ca. 4000 Einwohner. 
Llançà (Ort)  
  Während der Urlaubszeit steigt die Zahl der Einwohner ziemlich an. In der absoluten Hochsaison vom 1. August bis zum 15. August geht es bisweilen etwas eng zu, man kann Llançà trotzdem als eher ruhigen Urlaubsort bezeichnen.

puerto de pesca

 

 

 

 

Fischereihafen

 Die meisten Besucher kommen aus Katalonien selbst oder aus Frankreich. Belgier, Deutsche, Schweizer und Italiener halten sich in etwa die Waage, was ihre Besucherzahlen betrifft. Plaza Mayor
die Plaza Mayor, das Zentrum des Ortes

Lage und Klima

Innerhalb des Gemeindegebietes von Llançà befinden sich zahlreiche Grünflächen und Strände verschiedenster Größe und Beschaffenheit: Von Sand- und Kiesstrände mit eher familiärem Ambiente bis hin zu kleinen und kleinsten Buchten, die dann allerdings in der Regel nur zu Fuß zu erreichen sind.

Playa del Puerto Das Meerwasser ist hier, wie in der gesamten Zone um das Cap Creus, besonders klar und erreicht bei Analysen meistens Bestwerte. Das Klima ist mild und gemäßigt. Im Sommer sorgt der Tramuntana (ein heftiger Nordwind, ähnlich dem Mistral)) für eine kühle, erfrischende Brise. Derselbe Wind kann allerdings im Winter für ziemlich ungemütliches und rauhes Klima sorgen.
Der Strand in Port de Llançà  

Der Sporthafen von Llançà bietet Patz für Boote bis 12 Meter Länge.

Die Ankerplätze sind  meistens in festen Händen, es gibt aber auch eine ausreichende Anzahl an Plätzen zu Mieten und für den Transit. 

Puerto deportivo

Llançà wurde bereits im X. Jahrhundert urkundlich erwähnt, als "Villa Lancio".Noch bis nach dem Bürgerkrieg lebten auch die Fischer im Ort und gingen im Hafen lediglich ihrem Beruf nach.

Kurzer historischer Abriss von Llançà:

  • 974 erstmalige Erwähnung von Llançà in Dokumenten
  • Bis ins XVII. Jahrhundert häufig von Piraten heimgesucht
  • 1691 Die Hafenkapelle Mare de Deu wird gebaut
  • Juni 1726 das letzte Freibeuterschiff wird in der Bucht von Llançà gesichtet
  • 1759 Die heutige Staatsgrenze in den Pyrenäen wird festgelegt
  • Im XVIII Jahrhundert wirtschaftliche Blüte durch Produktion und Export von Wein und Olivenöl
  • Anfang des XVIII. Jahrhunderts erste Häuser im Hafen von Llançà. Bis ins XX. Jahrhundert lebten hier etwa 200 Menschen
  • Im XIX Jahrhundert beendet die Reblaus den durch die Weinwirtschaft entstandenen Wohlstand.
  • 1870 Der Baum der Freiheit inmitten der jetzigen Plaza Mayor wird gepflanzt
  • 1887 Der erste Zug erreicht Llançà
  • 1909 und 1913 Ausbau der Straßen nach Colera und Vilajuïga

Infrastruktur

Port de LlancaUnterbringung in eher familiären Hotels und Pensionen oder in Ferienhäusern und -wohnungen. Diese werden meistens durch die örtlichen Agenturen oder privat zur Vermietung angeboten. Zahlreiche Restaurants verschiedener Preisklassen sind das ganze Jahr über geöffnet. Campingplatz ist ebenfalls vorhanden. Im Ort gibt es auch eine Sprachenschule, die Intensivkurse in Spanisch für Ausländer anbietet.

Sportmöglichkeiten sind günstig für Radfahrer, Tennis und alle Wassersportarten. Ein Tauchzentrum ist vorhanden.
 

Das Nachtleben mit Diskotheken und Pubs ist in den Sommermonaten flott, aber nicht ausufernd und stellt keine Lärmbelästigung dar. Die öffentliche Sicherheit ist ausgezeichnet. Mit dem Auto oder per Taxi sind sowohl die Küstenorte als auch die Ausflugsziele Im Hinterland bequem und schnell zu erreichen. Zugverbindung nach Figueres; Bus nach Port de la Selva, Roses, Empuriabrava und nach Cadaqués..

 

xspere.jpg (2812 Byte) Das Kloster Sant Père de Rodes liegt zwischen Llançà und Port de la Selva und gilt als das wichtigste Bauwerk der romanischen Epoche in Katalunien. Es ist per Straße entweder von Port de la Selva oder von Vilajuïga aus zu erreichen. Mehrere Wanderwege führen ebenfalls zum Kloster, u. a. von Llançà oder von Vall de Santa Creu aus.

Quelle:
Mit freundlicher Genehmigung von CapCreus onlinewww.capcreus.com/de

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

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