logo
Bahia-Blick  Nachrichten      de    nl  
Bahia-Blick        Wetter             Ferienorte               Kontakt             Home

 

 

 

Landung der Heiligen 3 Könige in Empuriabrava

 

Heute am Donnerstag gegen 17.00 Uhr landeten per Schiff  die heiligen drei Könige in Empuriabrava. Um 19.00 Uhr werden die Drei Castelló einen Besuch abstatten und den Kindern auch dort Geschenke verteilen.

Alle Bilder dazu finden Sie hier >>>>>>>>Galerie<<<<<<<<<

 

 

12.11.2911

Es dampft und zischt wieder in Catalunya

Nostalgiezug von Figueres nach Port Bou

 

 

Am Samstag 12.11.2011 um 11 Uhr 20 fuhr zum ersten Mal ein historischer Zug die Strecke Figueres-Portbou. Der Zug, der von einer Baldwin 140-2054 aus dem Jahre 1928 gezogen wurde, soll ab Junii nächsten Jahres als Tourismusattraktion jeden Samstag auf dieser Strecke verkehren. Das Projekt wurde in Zusammenarbeit  mit der Bahngesellschaft Adif, der katalanischen Regierung und der an der Strecke liegenden Gemeinden verwirklicht.

hier noch mehr Bilder>>>>>>

 

 

 

6.11.2011

Regen, Regen und noch mehr Regen.

Sektor Muga wird abgepumpt.

Das schlechte Wetter sorgt vielerorts für Überschwemmungen.

Fotos J.Bockelkamp

 


 

 

 

Freie Auswahl

Wer in der Stadt Girona auf Wohnungssuche geht, kann sich derzeit nicht über ein mangelhaftes Angebot beschweren. Auf eintausend Bürger kommen dreizehn leerstehende Wohnungen. Landesweit ist der Immobilienmarkt an freistehenden Kaufoptionen übersättigt. Die Kaufinteressenten bleiben aus, der Spanier blickt immer mehr in Richtung Mietwohnungen. Barcelona ist die einzige Großstadt, in der das Angebot in einem moderaten Rahmen liegt. Hier stehen auf tausend Einwohner fünf Wohnungen frei zum Verkauf.

 

Pitbull greift Kind an

In Badajoz wurde heute früh ein vierjähriger Junge wurde von einem Pitbull angegriffen und schwer verletzt. Sein Vater, der sich bemühte, den Hund von seinem Sohn loszureisen, wurde ebenfalls verletzt. Der Hund hatte sich in den Bauch des Kindes verbissen. Der Vater wurde von dem Tier am Arm und der Schulter verletzt. Vater und Sohn wurden umgehend in das Krankenhaus gebracht, der Pitbull wurde eingeschläfert. Ein 15-jähriger Jugendlicher führte den Hund angeleint aber ohne Maulkorb aus. Warum das Tier außer Kontrolle geriet, ist bislang nicht bekannt.  

 

Krawalle als Vorboten zur Papstankunft in Madrid


Papst Benedikt XVI wurde am heutigen Donnerstag  zu seiner viertägigen Teilnahme an dem katholisch Weltjugendtag in Madrid, von dem spanische König Juan Carlos und Königin Sofía empfangen. Am gestrigen Mittwochabend hatten sich bereits circa viertausend Demonstranten  unter dem Motto "Von meinen Steuern keinen Cent für den Papst", am Platz Puerta del Sol versammelt, wo es dann mit Teilnehmer des Weltjugendtags zu Rangeleien kam. Elf Menschen wurden verletzt, die Polizei nahm sieben Leute fest. Einhundertvierzig Organisationen haben zu Demonstrationen gegen den hohen Besuch aufgerufen, trotz der politischen Beteuerung, dass der spanische Staat keine Kosten für den Besuch des Papstes trägt. Die spanische Hauptstadt erwartet bis kommenden Sonntag über eine Million Menschen.

 

Hotelbrand in Cadaqués

In der Nacht von Freitag auf Samstag musste die Feuerwehr in Cadaqués zu einem Hotelbrand ausrücken. In einem der Zimmer des Hotels Nou Estrelles, in der Strasse Sant Vicenç brach aus bislang noch ungeklärter Ursache ein Feuer aus. Der Brand zerstörte den Raum vollständig, die umliegenden Zimmer mussten geräumt werden. Zu Schaden kam glücklicherweise niemand.

 

 

Auf Heuschreckenjagd angeschossen

Ein merkwürdiger Vorfall beschäftigt aktuell die Polizei von Roses. Viñales Emilio Rosas, 50, war am vergangenen Donnerstag auf der Strasse von Palau Saverdera nach Roses unterwegs, als er von einer Gewehrkugel in den Rücken getroffen wurde. Bislang kann sich weder das Opfer noch die Polizei einen Reim auf das Attentat machen. Der Mann war – wie er sagte – auf der Jagd nach Heuschrecken, als er um 17:00h hinterrücks angeschossen wurde. Die Polizei schließt einen „Jagdunfall“ auf Grund der Örtlichkeit aus und tappt weiter im Dunklen.

 

 

Grossbrand vernichtete 25 Hektar Land

Als Vorsichtsmassnahme evakuierten Feuerwehrmänner die Bewohner einiger kleiner Häuser in der Region um Garriguella. Ein Feuer, welches sich Richtung Rabós über die komplette rechte Seite der GI-603 ausdehnte, vernichtete 25 Hektar Vegetationsfläche.   Eine Person musste mit einer Rauchvergiftung ins Krankenhaus eingeliefert werden. Im Einsatz waren neunzehn Feuerwehrleute zu Land und sieben, die die Brände mit Löschflugzeugen bekämpften.
 

 

Kein Platz für Büffel

Wer durch die Aiguamolls wandert, der begibt sich auf einen interessanten Streifzug durch die Vogelwelt. Störche, Reiher, Enten, Kibitze, Flamingos haben hier, neben vielen anderen Tieren, ihr artgerechtes Paradies.
Dass seit geraumer Zeit auch Büffel ihren Gefallen an Kataloniens zweitwichtigstem Naturschutzpark finden, bringt nicht jedermanns Zustimmung. Die Umweltorganisationen Iaden und Salvem Empodà haben nun das Weiden der imposanten Tiere innerhalb des Naturparks zur Anzeige gebracht.
Diese haben sich ausrechnet eine Region von hohem, ökologischen Wert in Vilaüt ausgesucht, offenbar grast es sich hier – wenn auch illegal – am schmackhaften. Doch Naturschutz geht vor kulinarischem Genuss und es gibt strenge Regeln, an die sich nicht nur der Büffel halten muss, will man die Nitratbelastung des Bodens und des Wasser reduzieren und die biologische Vielfältigkeit schützen.


Krawalltourismus


Ein neue Wortschöpfung ist gefunden: Krawalltourismus. Touristen, entweder von der Sonne gestresst oder vom Alkohol umnebelt, vielleicht auch in Kombination von beidem, randalierte in dem katalanischen Urlaubsort Lloret de Mar, als es darum ging, eine Diskothek räumen zu wollen. Die Klimaanlage war ausgefallen und um weitere Ohnmachtsanfälle zu vermeiden, wurde die Polizei mit der Schließung beauftragt. So viel behördliche Fürsorge verstanden einige der jungen Leute miss, es kam zu Rangeleien, die Polizisten wurden mit Feuerwerkskörpern beworfen und Müllcontainer wurden angezündet. Das Geschehen artet mit erschreckender Vehemenz in einen Krawall aus, der auch am folgenden Tag wieder aufflackerte. Dreizehn Franzosen, drei Deutsche, zwei Niederländer, ein Schweizer und ein Slowene, alle  zwischen 20 und 22 Jahre alt, wurden festgenommen. Das katalanische Innenministerium kündigte ein hartes Vorgehen gegen die Krawalltouristen an.

http://www.fernsehen.de/Staat/Unruhen/video-Schwere-Stra%C3%9Fenschlachten-im-Urlaubsort-Lloret-de-Mar-Ausland-Lloret-de-Mar-56901.html


 

 

Die Kunst des Wegschauens

Politiker schauen gerne weg, geht es um die Erfüllung der Pflichten, die ihnen lästig sind. Das ist bekannt. Wie geübt sie darin sind, offenbarte sich jetzt einmal mehr in Torrelavega an der nordspanischen Küste. Und wie einfach man es sich macht versäumte – übersehene – Problematik zu lösen, zeigte sich gleich hinterher.

Vierhundert Hunde in einem furchtbaren Zustand, angekettet und „abgestellt“, sind das Ergebnis der Kombination von falsch verstandenem Tierschutz und politischer Gleichgültigkeit. Das vermeintlich tierschützerisch tätige Paar hat sich aus der Verantwortung gestohlen, genau wie die Politiker, die wegschauten und gewähren ließen, solange bis es eben nicht mehr ging.

Angesichts des Desasters sah man spontan nur einen Ausweg. Nämlich die um Hilfe zu bitten, denen man selbst wenig hilfreich gegenübersteht: Private Tierschützer, in diesem Fall die Tierschutzorganisation ASPACÁN, bekannt für ihre hervorragende Arbeit. Sieht man es kritisch, ist dieses politische Gebaren eine bodenlose Frechheit, denn wieder wird nur weggeschaut, das Problem verlagert, von sich gewiesen. Aber – im Sinne der Notlage -  bleibt keine Zeit für politisches Scharmützel, zumindest nicht im Moment. Die Tiere haben lange und furchtbar gelitten, nun muss schnelle Hilfe her.

Warum es immer erst so weit kommen muss, dass Kapitulation die Endversion des Schreckens ist, bleibt dem Außenstehenden meist ein Rätsel. Es hat wohl etwas mit Mitleid zu tun, der armen Kreatur zu helfen und auf der anderen Seite mit gelangweilter Arroganz, den mitleidigen Menschen in dieser Sache nicht zu helfen.

Mitleid allein rechnet sich nicht, da muss mehr her, als Bedauern und Retten. Und politische Ignoranz rechnet sich auch nicht, da muss mehr her als die Abschiebung des Problems auf Andere. Vierhundert arme Hunde, zum großen Teil krank, infiziert und wahrscheinlich auch traumatisiert, gingen jetzt über in die schützenden Hände von ASPACÁN. Welch ungeheurer Kraftaufwand ansteht, die immense Verantwortung zusätzlich auf einen Schlag zu tragen, vermag man sich kaum vorstellen.

Wenn auch Sie nicht wegschauen oder ignorieren wollen, dann lesen Sie weiter. Dieser Brief erreichte uns heute früh. Wir haben genauer hingesehen und was wir sahen, hat uns berührt. Das Vorurteil: „Die Spanier tun nichts für den Tierschutz“ straft ASPACÁN und viele weitere spanische Organisationen Lügen. Sie haben es schwer genug gegen die mangelnde Tierschutz-Gesinnung vieler ihrer Mitmenschen anzukommen und das zudem in einer wirtschaftlich katastrophalen Situation, die ihr Land noch lange nicht in den Griff bekommen wird. Und solange Politiker damit beschäftigt sind, die Prioritäten in ihrer Ausübung darin zu sehen, wie sie möglichst Prestige-bringend am Bürger vorbeiwirtschaften ist klar, dass Tier- und auch Naturschutz in unterer, behördlicher Schublade verbannt bleiben.

 

Guten Tag,
Heute wende ich mich an Sie mit einem sehr, sehr dringenden Hilferuf.
Eine befreundete Tierärztin aus Paris hat während der Sommerferien einem nordspanischen Tierschutzverein geholfen, das vor kurzem ein neues « Tierheim » übernommen hat, welches einem Todeslager ähnelt.

Der Tierschutzverein heißt ASPACAN, der erste Vorsitzende ist Javier Guitierrez.
Dieser Tierschutzverein kümmert sich bereits seit Jahren um das Tierheim in LAREDO. Der Verein finanziert sich fast ausschließlich über Spenden, der spanische Staat hilft übernimmt teilweise die Kosten für Impfungen und Identifizierungen.

Auf dieser Internetseite können Sie die seriöse Arbeit des Vereins ASPACÁN sehen:
http://www.aspacan.org/

Vor kurzem hat die spanische Regierung den Verein ASPACÁN gebeten, ebenfalls das Tierheim von TORRELAVEGA zu übernehmen (etwa 50km entfernt von LAREDO).
Dieses Tierheim gleicht einem Todeslager oder anders gesagt, der Hölle auf Erden.
Circa 400 Hunde sind dort kurz angebunden an ihre Hundehütten, oft stehen sie knöchelhoch im Schlamm (viele Regenfälle im Norden Spaniens).Die Hunde sind alle unterernährt, sie tranken dreckiges Wasser in dem teilweise tote Ratten schwammen.Die Hunde waren weder geimpft noch entwurmt. Es gab keine Adoptionen, die Tiere warteten auf den Tod.

Hier 3 Internet-Links der lokalen Presse in Spanien, die über diesen schrecklichen Ort berichteten als Javier mit seinen freiwilligen Helfern dort ankam:

http://www.eldiariomontanes.es/v/20110216/torrelavega/
destacados/estos-perros-merecen-oportunidad-20110216.html


http://w ww.eldiariomontanes.es/v/20110215/torrelavega/
destacados/ganaderia-aspacan-rescatan-diez-20110215.html


http://www.eldiariomontanes.es/v/20110302/torrelavega/
destacados/duenas-perrera-marchan-aspacan-20110302.html

 

 
Zur Ansicht bitte auf das Video klicken

 


Javier’s erste lebensrettende Maßnahmen sind:

1)    Impfen, entwurmen, sterilisieren
2)    So viel wie möglich Hunde aus diesem Schlammloch herausholen und dies durch     Transfers in andere europäische Tierschutzvereine und durch Direktadoptionen. Die benachbarte Perrera (=Tötungsstelle), die einer privaten Firma gehört, schläfert zur Zeit ALLE Hunde ein, da das Tierheim TORRELAVEGA komplett überfüllt ist und keine Aufnahmemöglichkeiten hat
3)    Aufbau von Parkanlagen, damit man die Hunde abwechselnd von der Kette nehmen kann, Aufbau von Zwingeranlagen, Trockenlegung des Grundstückes

 

Um es kurz zu fassen: Wer helfen kann, bitte sich bei Javier oder Nathalie oder mir melden. Wer nicht helfen kann, bitte diesen Notruf weitestgehend verbreiten. Es fehlt an allem:
  
Material: Decken, Futter, Medikamente, Hundehütten,..

Freiwillige Helfer, die mithelfen diesen schrecklichen Ort zu sanieren und ein richtiges Tierheim zu erbauen

Spenden

Tierheime und Tierschutzvereine, die ein oder mehrere dieser unglücklichen Hunde akzeptieren: Javier bringt sie selbst und scheut keine Distanz. Gegen eine geringfügige Kostenbeteiligung kommen die Tiere geimpft, identifiziert und mit Mittelmeertest.

 Vielen Dank für alles, was Sie tun können !!!

Kontakt (in spanisch/englisch) : jgfjgutierrez@gmail.com

Kontakt (in französisch/englisch) :  Nathalie.GNANOU-BESSE@anses.fr

Kontakt (in deutsch) : diana.draba@gmail.com

 

 

 

 

Unerwünscht: Die Tigermücke

Die Tigermücke halt Einzug in Cassà de la Selva und ist somit weiter auf dem Vormarsch. Das lästige Insekt, welches ursprünglich in weiter Ferne beheimatet ist, überträgt in den Tropen circa 20 Virenkrankheiten wie Chikungunya-, Dengue-Fieber und Westnilvirus.
, wie der Lateiner sagt, hat sich längst dem gemäßigten Klima Westeuropas angepasst.

Entgegen ihrer einheimischen Artgenossen sticht die Tigermücke auch tagsüber und das zudem ungewöhnlich schmerzhaft, wobei selbst schützende Kleidung mühe- und gnadenlos durchstochen werden. Der Stecher, der einst als blinder Passagier in alten Autoreifen nach Europa und in die USA transportiert wurde, zeigt sich überall bestens  angepasst. Minimale Wassermengen nutzt das Insekt erfolgreich, um den Lebenszyklus zu vervollständigen. Selbst nach Monaten der Trockenheit können aus den Eiern noch Stechmücken schlüpfen.

Aus diesem Grund vermehrt sich das Insekt beharrlich und die Gemeinden rufen die Bevölkerung auf, eine intensive Vorsorge dahingehend zu treffen, jede noch so winzige Wasserauffangmöglichkeiten auf Balkonen und in Gärten zu vermeiden. Zudem wollen die Behörden umgehend informiert werden, wenn der gestreifte Stecher sicht- und fühlbar sein Unwesen treibt.

 

 

Erhöhte Wachsamkeit

In La Bisbal hat die Polizei ihre Wachsamkeit erhöht, um Langfingern  an ihrer Arbeit zu hindern. Im Zentrum und auch im Gewerbegebiet wird verstärkt kontrolliert. Gerade hier verschwanden Baumaterialien und Elektrozubehör im verstärkten Maße. Die Polizei arbeitet im Team mit der Bevölkerung, die gebeten wurde, bei Auffälligkeiten diese zügig zu alarmieren.

 

Nicht im Rahmen des Möglichen

Carles Pàramo, Bürgermeister von Roses, erklärte den von seiner Vorgängerin Magda Casamitjana ausgerufenen Wettbewerb bezüglich der Neugestaltung der Strandpromenade, für nichtig. Casamitjana hatte die Bürger der Stadt am ersten März dieses Jahr aufgefordert, ihre Ideen zur Gestaltung der Uferpromenade einzureichen. Insgesamt wurden bereits 34 Vorschläge eingeschickt, die nun keine Beachtung finden werden. Pàramo entschuldigte sich bei den Bürgern und begründete sein Vorgehen damit, dass seine Vorgängerin es versäumt habe, die Bürger über die „Möglichkeiten des Machbaren“ zu informieren und somit die Umsetzungen der Gestaltungsideen nicht realisierbar seien.

 

Das Aus für den Straßenstrich?


 “Alles was dienlich ist, die Straßenprostitution zu verhindern, ist uns recht“. Dieses einhellige Credo gaben die Bürgermeister des Alt Empordà. So sieht die große Mehrheit der Bürgermeister der Ankündigungen des Innenministers Felip Puig, dem Straßenstrich ein endgültiges Ende zu setzten, zufrieden entgegen. Im kommenden September werden in der Kompetenzstruktur der Mossos d’Esquadra einige Änderungen vollzogen. Innerhalb dieser sei auch die Bestrafung des Straßenstrichs vorgesehen und zwar für beide Seiten: die der Prostituierten und der Klienten.

 


Illegale Strandmassage


Es mangelt nicht an Fantasie, geht es darum an des Urlaubers Geld zu kommen. In Roses erwischte die Polizei elf Personen inflagranti in der Ausübung ihrer illegalen Mission dem verspannten Touristen durch ungeübte Massagegriffe zur Entspannung verhelfen zu wollen. Dieser Beach-Service ist jedoch nur mit einer offiziellen Genehmigung statthaft. Den Urlaubern reichte die thailändische Optik allerdings völlig, um den Fähigkeiten der Masseure Vertrauen zu schenken und nach getanem Werk diese auch völlig entspannt zu zahlen. Die Polizei beobachtet in der Hochsaison mit verstärkter Aufmerksamkeit das geschäftliche Treiben an den Stränden.

 


Leere Kassen

Altlasten aus den Jahren 2009 und 2010 in Höhe von 800.000 Euro reißen ein tiefes Loch in die Stadtkasse von Castelló d’Empúries. Dem addieren sich eine knappe Million an weiteren Rückständen aus dem ersten Halbjahr 2011 nebst weiteren Außenständen in Millionenhöhe. Die politischen Schuldzuweisungen untereinander helfen dem Bürger wenig. Einzig darf er sich dessen sicher sein, dass er derjenige sein wird, der schlussendlich mal wieder für politische Fehlentscheidungen geradestehen muss.

 

 

Roses stoppt seine Renovierungsmaßnahmen

Roses legt eine saisonbedingte Baupause ein und stoppt die umfangreichen Renovierungsprojeke seines alten Stadtkerns. Mehr als die Hälfte, sechzig Prozent, sind bereits abgeschlossen. Der verbleibende Rest wird nach der Hochsaison im September erneut in Angriff genommen. Neben allgemeinen Ausbesserungen von Strassen, Plätzen und Gehwegen, müssen auch zwei alte Wohnhäuser weichen, die nicht mehr dem heutigen Sicherheitsstandart entsprechen und zudem den Verschönerungsplänen optisch im Wege stehen.

 

Neue Wanderwege entlang der Muga

1.121.630 Euro investiert der Staat in neue Wanderwege entlang der Muga. Bislang ist es bereits möglich per pedes oder mit dem Fahrrad von Empuriabrava bis nach Pont Molins zu gelangen. Nun ergänzt sich dem Wander- und Naturfreund ein weiteres, interessantes  Angebot. 7, 5 Quadratkilometer umfasst die Sanierung auf eine Länge von knapp sechs Kilometern. Um den Landschaftscharakter zu wahren sind auch weiterhin nur minimale Veränderungen geplant. Bänke und Rastplätze laden zum Verweilen ein, ebenso ist an Fahrradständer und Informationstafeln gedacht. Der Ausbau der grünen Zone läuft in mehreren Teilabschnitten. Die aktuell fertig gestellte Wegstrecke führt von Castelló nach Sant Llorenç de la Muga.

 


Wohnungspreise sinken

Der Durchschnittspreis für Wohnungen in der katalanischen Provinz Girona ist um 0,7% abermals gesunken. Der Quadratmeterpreis liegt aktuell bei 2.369 Euro. Der Preisfall auf diesem Sektor ist in Girona – gemessen an den anderen drei Provinzen Barcelona, Lleida und Tarragona - am stärksten. Auf ganz Katalonien gesehen sind die Preise für Wohnungen um 26,8% gesunken.

 

Kein Anschluss unter dieser Nummer

Die Bewohner und Besucher von Cadaqués, Llagostera und Pals haben so ihre liebe Mühe via Handy im Gespräch zu bleiben. Die Verbindung ist bestenfalls schlecht, im schlechtesten Fall non existent. Im Verbund mit  Figueres, l'Escala, Lloret de Mar, Palafrugell, Puigcerdà, Sant Feliu de Guíxols i Santa Cristina d'Aro und weiteren 34 Städten und Gemeinden, vorzugsweise an den Küsten, führt der der sommerliche Zustrom der Touristen zu Überlastungen der ohnehin zu wenigen Antennen.

Dem addieren sich die Zuwächse mobiler Handyanbieter. Alles zusammen ergibt dann den saisonalen Kollaps, so dass  so manch spontaner Handyanruf in die Heimat mangels ausreichender Abdeckung ausbleiben muss.  Die Gemeinden fürchten um ein schlechtes Image und versichern, dem Problem auf die Spur zu kommen. Wenn nicht in diesem Jahr so soll im kommenden Jahr der Tourist störungsfrei sein Handy benutzen können. Experten weisen allerdings daraufhin, dass die Problematik alljährlich und hinreichend bekannt sei und bislang zu wenig getan wurde und werde, die Mobilfunkabdeckung so zu erhöhen, dass zumindest außerhalb der Saison eine zufriedenstellende Situation erreicht werde.

 

 

Der Juli verabschiedete sich mit Donnerhall, Sturm und sintflutartigem Regen: Barcelona meldete Land unter!

Polizei und Feuerwehr von Barcelona hatten am Samstag, den 30. Juli alle Hände voll zu tun. Sturmböen mit 72 km/h fegten durch die Innenstadt, rissen Tische, Sonnenschirme und Sonnenmarkisen mit, knickten Palmen wie Streichhölzer um. 82,7 Liter regen prasselten auf den Quadratmeter überspülten Strassen und Gehwege, Keller und Tiefgaragen wurden überfluteten – nichts ging mehr! Das Unwetter kam in der Mittagszeit von Osona über Bages, Maresme nach Barcelona und zog weiter bis nach Tarragona. Camper mussten gerettet werden, drei Fischer wurden aus den peitschenden Fluten glücklicherweise unbeschadet in Sicherheit gebracht werden. Anwohner mussten ihre Wohnungen verlassen, Metro – und Bahnstationen mussten gesichert werden. Das Unwetter wütete circa eine Stunde über der katalanischen Hauptstadt und lies ein Bild der Verwüstung zurück. Ein Naturspektakel der sommerlich seltenen Art, das einen ungewöhnlich unbeständigen Juli auf imposante Art verabschiedete.  

 

 

Der Sommer kommt, wenn auch mit Verspätung


Der ungewöhnlich wechselhafte Juli, der vielen Touristen die Urlaubslaune an der Costa Brava trübte neigt dem Ende zu. Glaubt man den Prognosen der Meteorologen, so wendet sich August wieder alles zu hochsommerlich Gutem.  Im Alt Empordà wird sogar ein Temperaturanstieg von einem Grad im Vergleich zum August 2010 erwartet, während in der restlichen Provinz Girona ein durchschnittliches Plus von 0,5º  erwartet wird.
Gute Nachrichten für die deutschen Urlauber, denen nach wochenlangem nass-grauen Einerlei in der Heimat der unbedingte Sinn nach Sonne und Wärme steht!

 

 

Hochsaison ohne nennenswerten Gewinn


Die Arbeitslosenquote in der Provinz Girona liegt nach Abschluss des vergangenen Quartals dieses Jahres  mit 87.800 Personen bei 22% der Bevölkerung. Girona meldet damit einen traurigen Rekord in Katalonien. Die einst reiche Region Spaniens  muss sich nun im hinteren Feld einreihen. Das Sommersaisongeschäft hat die Erwartungen bislang nicht erfüllt, der Markt hinkt hinterher. Gerade einmal tausend Arbeitssuchende fanden einen saisonalen Job: ein neuer Minusrekord.
690.900 Menschen melden sich aktuell in ganz Katalonien arbeitslos. Die Saison schaffte immerhin 36.000 saisonale Arbeitsplätze, somit liegt die aktuelle Arbeitslosenquote bei 18,06%, in Spanien gibt es einen leichten, sommerlich bedingten, Aufwind auf  20,89%.
Auf den Balearen sieht man dem Sommer weiter positiv entgegen, aber was danach kommt, ist ungewiss. Mit Regierungsantritt der konservativen Partido Popular (PP) wurden empfindliche Einsparungen verkündet. Das trifft den Mallorquiner mit einem durchschnittlichen Bruttomonatsgehalt von 1.200,00 Euro hart. Nicht so die ranghohen Politiker – die verordneten sich erst einmal eine  Jahres-Gehaltserhöhung  von 26.000,00 Euro. Das doppelte Jahresgehalt des durchschnittlichen Arbeitnehmers, bei einer außer- saisonalen Arbeitslosenquote von 120.000 Personen: das schafft wenig Vertrauen auf Verbesserungen.

 

 

Kriminalität nimmt zu


Jeder fünfte Katalane wurde 2010 Opfer eines Verbrechens, dies offenbarte nun die alljährliche Auswertung des katalanischen Innenministeriums. Dem zu Folge sind insbesondere die Einwohner Barcelonas besonders gefährdet. 33% der Bewohner geben an, sich in der katalanischen Metropole „nicht sicher“ zu fühlen. Die Zahlen von 2010 haben sich im Vergleich zu 2009 nicht merklich verändert. Das Innenministerium sieht in dem raschen Bevölkerungsanstieg einen wesentlichen „Unsicherheitsfaktor“, der den Anstieg der kriminellen Delikte antreibt. Barcelona liegt in Katalonien an der Spitze, hier wurde 2010 jeder vierte Bürger Opfer einer kriminellen Handlung. Autodiebstähle, Raubüberfälle, Taschendiebstähle, Betrug und körperliche Bedrohungen führen die Liste der Vergehen an.

 

 


 

„Der Tourismus in diesem Jahr ist außergewöhnlich gut ??“

Das nennt man wohl Zweckoptimismus: Augustí Ribera, Gemeinderat für Touristik & Handel von Castelló d’Empúries adelt den Status Quo des Sommer-Tourismus 2011 vor Ort als „außergewöhnlich gut“. Nun ist alles im Leben relativ und man erfährt leider nicht, zu welcher Relation diesbezügliche Aussage steht, aber immerhin: Sie motiviert ungemein sich neugierig umzuschauen und zu erfahren was zum Teufel die eigenen Sinne so trübt, dass man gegenteiliger Meinung ist.

Das mag an dem eigenartigen Juli-Wetter liegen, das ist zwar in diesem Jahr auch außergewöhnlich, aber eben außergewöhnlich schlecht und damit sinkt auch das Stimmungsbarometer der ohnehin wettergebeutelten Touristen aus den nördliche Gefilden. Blasierte Wetterfrösche, denen der Anstieg auf der Leiter sich nicht lohnt, deshalb zum Sitzstreik aufrufen und seit Wochen das  von Ribera betonte Gastland Nummer 1, Deutschland,  in ein graues, nasses Einerlei tunken, scheinen katalanische Sympathisanten zu haben: Zu kalt, zu nass, zu grau für diese Jahreszeit – das drückt auf die Stimmung.

Fehlt das Sonnenlicht, offenbaren sich Empurias Schwachstellen besonders prägnant in unangenehmer Form. Reizlos, baulich und kreativ vernachlässigt, stellenweise schlicht mangelhaft lautet die nüchternde Kritik. Drum sei dem Tourist empfohlen, seinen Bummel fern jeglicher, jahrelanger Nachlässigkeiten, durch den schmucken Ortskern von Castelló zu lenken. Hier glänzt alles – egal wie beharrlich obige Frösche streiken.

Immerhin, Ribera ist sich der Bandbreite bewusst und er sucht die Liaison der beiden Gemeinden. So steht Castelló d’Empúries für Kultur & Geschichte (beides will gepflegt sein) und Empuriabrava als Wohngebiet. Letzteres will aber auch gepflegt und politisch respektiert werden, kommt doch aus Letzterem das Geld, welches seit Jahrzehnten so hingebungsvoll in Ersteres fließt.

Sonne, Strand und Meer reichen nicht mehr. Und der Hinweis auf ein breit gefächertes, europäisch einzigartiges Kanalnetz hinterlässt seit geraumer Zeit einen fahlen Beigeschmack. Auch hier ist die optische und bauliche Fürsorge in Vergessenheit geraten. Im Gegenzug erinnert sich die Politik an verstaubte Küstengesetze, die vor Jahrzehnten wiederum vergessen schienen und fordert von dem Privatmann und Steuerzahler teuer Erkauftes zurück. 

Spanien hangelt am wirtschaftlichen Abgrund herum. Politisch verbreiteter Zweckoptimismus ist gut und wichtig, aber auf Dauer eben auch nur der Versuch einer Entschuldigung jahrzehntelang nicht korrekt gehandelt zu haben. Im Falle der kleinen Gemeinde, die sich in einem kulturellen, historischen Kern und einer ausländisch geprägten Wohnregion vereint sieht, ist ein Ungleichgewicht entstanden, welches in diesem „außergewöhnlichen“ Sommer  besonders deutlich wird.

Die Verbesserung der Strände in den politischen Fokus zu ziehen, auf die Entsorgungspraktiken hinzuweisen, die Region sauber zu halten und in der Saison eine erhöhte, polizeiliche Aufmerksamkeit zu versprechen, reichen als Maßnahmen nicht aus, um der Schieflage der beiden „Gemeindehälften“ eine Einheit zu geben. Empuriabrava hätte längst ein europäisches Kleinod werden können, hätte man es mit Sorgfalt bedacht und die Gelder, die seit Jahrzehnten aus ausländischen, vorzugsweise deutschen, Taschen flossen wirtschaftlich vorausschauend investiert.


Wer über den Tellerrand nicht schaut, der isst irgendwann alleine. Doch dazu soll es nicht kommen. Seit vergangener Wahl, Ende Mai diesen Jahres, wurde ein neues Gedeck am politischen Tisch aufgelegt: Die UDEM (Unidad y Defensa de Empuriabrava - Einheit und Verteidigung von Empuriabrava) nimmt Platz. Dies zwar nicht vor Kopf, aber immerhin direkt daneben. Die junge Partei ist eine echte Europa-Partei, sie eint Deutsche, Holländer, Franzosen, Engländer und Spanier. Sie haben viel zu tun. Hoffen wir, dass ihnen der Appetit nicht vergeht.

 


 

Die Liebe zum Stier – oder warum der Rest der Welt den Spanier nicht versteht

Spanien boomt: Im August platzt das Land aus allen Nähten. Der Tourist verzeiht Missmanagement, Wirtschafts- und Naturschutzsünden und er ignoriert, dass in diesem Land etwas Eigentümliches vor sich geht: Madrid stemmt sich trotzig gegen alles Kopfschütteln und beantragt bei der UNESCO den Stierkampf als immaterielles Kulturgut erklären zu lassen. Von kulturellen und artistischen Werten ist die Rede.

Dabei ist die überwiegende Mehrheit der Spanier an dem blutigen Gemetzel, welches Lobbyisten als wertvolles Kulturerbe predigen, wenig bis gar nicht interessiert. Die Ränge blieben selbst in namhaften Arenen leer, würde man einen Teil der Tickets nicht verschenken, würde man nicht ahnungslose Touristen in drittklassige Arenen karren, die nicht selten kreideweiß und in Tränen aufgelöst die Veranstaltung vorzeitig verlassen, weil sie im Vorfeld nicht ahnten, was da auf sie zukommt. Würde man nicht den Stierkampf mit Flamenco-Showeinlagen verknüpfen, um ein buntes Unterhaltungsprogramm zu suggerieren.

Doch der  Spanier liebt den Stier. Selbst der, der das fragwürdige Spektakel ablehnt, käme kaum auf die Idee Druck zu erzeugen, ein Verbot zu erreichen. Der Spanier hasst Gängeleien, Druck und Bevormundungen. Das gilt für alle Lebensbereiche. Insbesondere die Deutschen, die sich gerne solcher Praktiken bedienen täten sich leichter, würden sie dies erkennen und akzeptieren.

Und so hilft auch kein ausländisches Gezeter, kein empörter Protest jenseits iberischer Grenzen, keine vehementen Forderungen. Das alles ficht den Spanier nicht an, zumal ohnehin nur geschätzte 3% der Besucher der Corridas Ausländer sind. Viele davon Einmaltäter, weil naiv und uninformiert.

Der Spanier verehrt den 500 Kilogramm schweren toro bravo, dessen Züchtung bis in das 18. Jahrhundert zurückgeht. Er hat höchsten Respekt vor ihn. Warum er das prachtvolle Tier dann chancenlos, weil „präpariert“, niedermetzelt, wird uns ein Geheimnis bleiben. Wir werden nicht verstehen wo die Kunst liegt, mit gezielten Einstichen die Muskelstränge so zu verletzten, dass das Tier nicht mehr in der Lage ist, dem Torero Paroli zu bieten. Wir werden nicht verstehen, was der Spanier an kleinen und eigenbrötlerischen Männern liebt, die in bunten Anzügen sich vor einer der schönsten Schöpfungen der Natur winden und drehen und in unseren Augen unweigerlich lächerlich wirken.

Wir Nordeuropäer haben einen anderen Blickwinkel und der fällt schmerzlich auf das prachtvolle Tier. Wir sehen keine Kunst, wir sehen Blut und Schmerzen. Und jeder Einstich geht dem, der fern der spanischen Kultur aufgewachsen ist, mit unter die Haut. Wir begreifen diese große Bedeutung nicht, dessen Wurzeln sich tief in die Gesellschaft, Kunst,  Handel und Industrie eingegraben haben, mit ihnen verwachsen sind.

Doppelbödig die Moral vieler, die sich hier empören und anschließend sich ein gutes Stück Foie gras – Stopfleber – gönnen, die jammern, dass EHEC ihnen über Wochen den Verzehr von Gemüse lahmlegte, Dioxin-Eier beklagen ohne nachzudenken, dass der Fluch über die Massentierhaltung und schlechte Futterqualität herrührt. Die vielen die auf öffentlichen Medienplattformen ihre Entrüstung hinausbrüllen und doch wegschauen, wenn des Nachbarn Hund getreten wird. Daran krankt der Tierschutz.

Die spanische Politik ächzt unter der Last wirtschaftlicher und sozialer Last. Man wird sich genau überlegen, ob es förderlich ist mit dem Morden der Stiere weiter Stimmen zu gewinnen. Die Mehrheit der taurinos ist in die Rentenjahre gekommen. So mag man hoffen, dass das restliche Spanien Katalonien folgt, irgendwann, wenn die Tierschützer und Desinteressierten zahlenmäßig so überlegen sind, dass die Corrida ein Opfer der Moderne wird. Selbst wenn bis dahin die EU treudumm Millionen von Steuergelder in eine antiquierte Tierquälerei steckt, was der EU-Bürger treudumm hinnimmt.

España es diferente…in obiger Sicherheit soll man sich nicht wiegen. Die Gameboy- Generation hat ein  neues Spiel entdeckt. Statt virtuellem Schlachten üben sie sich im grausamen Realvergnügen. Man weiß nicht, was entsetzlicher zu beobachten ist: Das Kälbchen, welches blutüberströmt, hilflos und verzweifelt strauchelt, der Jugendliche, der triumphierend dem Tier das Ohr abschlägt oder die johlende Kindermeute in den gut gefüllten Rängen.

Susanne Haselhorst

 

 


 

 

Bilder vom Stausee bei Boadella

http://foros.embalses.net/showthread.php?t=11863

Stand 11.07.2011

 


 

Feuer im Hochhaus

Gegen 17 Uhr brach im Hochhaus Silvia am Strand im 12.Stock ein Feuer aus.

Durch den schnellen Einsatz der Feuerwehr konnte Schlimmes verhindert und der Brand gelöscht werden. Verletzt wurde niemand. Die Brandursache ist noch nicht bekannt.

Fotos J.Bokkelkamp

 

 


 

Es ist vollbracht!

Die Wasserspiele von Empuriabrava sind eröffnet.

Nach mehreren Jahren Trockenheit im Springbrunnen, hat man es nun geschaft, dem renovierten Monument neues Leben einzuhauchen.

Gratulation an das Rathaus. Die Saison kann beginnen.

 

 

 

 

  W A N D E R W O C H E   I N   C A L P E

1  

Es war mal wieder soweit: Ostern war vorbei und wie jedes Jahr starteten wir zu unserer Wanderwoche.  Mit  vier PKW`s und 14 Teilnehmer brachen wir Anfang Mai auf, unser Ziel : Calpe, 620 km südlich von „ Ampi“ . Das Wahrzeichen von Calpe ist der berühmte Penon de Ifach, ein Kalksteinmonolith, der ca. 330 Meter aus dem Wasser ragt .Den Umrissen nach hat er eine verblüffende Ähnlichkeit mit dem Felsen von Gibralta, Die Iberer gaben beiden Felsen den gleichen Namen : Calp, er hat sich bis heute im Namen der Stadt erhalten.
Der erste Tag hatte natürlich nur ein Ziel : der Ifach. Regen begleitete uns, als wir den Felsen bestiegen und dann die grosse Überraschung , überall brütende Möwen und gerade ausgeschlüpfte Küken. Eine Möwenmutter lies uns bis auf einen Meter Abstand an ihre Brut heran. Aber die anderen! Mit gellem Gekrächze und im Tieffliegermodus schossen sie auf unsere Köpfe los, nur die hochgehaltenen Regenschirme verhüteten Schlimmeres. Um die Tiere nicht weiter zu stören , brachen wir unseren Aufstieg ab und – Wanderer sind flexibel – machten stattdessen eine Küstenwanderung.  

Am nächsten Tag ging es bei schönstem Wetter zum legendären Loch. Es ist DIE WANDERUNG . Eine Durchquerung der Sierra de Bernia durch einen Tunnel, der immer niedriger und niedriger wird, so dass man zum Schluß ihn kriechend überwinden muß.Der Ausblick auf der anderen Seite ist die Entschädigung für alle Strapazen.

Natürlich gab es weite Ausflüge ins Landesinnere, die wir mit Kammwanderungen und Gipfelbesteigungen kombinierten, so dass wir uns innerhalb einer Woche einen guten Überblick über Küste und Hinterland verschafften. Die Küste oft hässlich verbaut, aber nur ein paar Kilometer weiter unberührte Landschaften. Auch hier wird Catala gesprochen, das sogenannte „ Valenciano“, nur mit dem Unterschied , dass in dieser Region  keiner von der Unabhängigkeit träumt, sondern in Madrid einen Partner und keinen Gegner sieht.

Wie immer war die Woche viel zu schnell vorbei und wir fuhren mit vielen neuen Eindrücken nach Hause.

Wanderfreunde „ Las Botas „

Jürgen

2

 

4

7

9

 

 

 

Das Geschäft mit dem Mitleid

Die Urlaubssaison hat begonnen, sie wurde sehnlich erwartet gerade in Spanien, denn dem Land geht es schlecht. Die Wirtschaft müht sich vergeblich dem hausgemachten Sumpf aus Korruption, Versagen, Ignoranz, Profitgier und der undurchdachten Hatz auf den schnellen Euro zu entweichen. Das einstige Hätschelkind der EU ist hart auf dem Boden der Realität des europäischen Hinterbänklers aufgeschlagen.

Mit in diesem Sog  sind die, die jetzt doppelt zur Last werden, derer man sich entledigt, weil man sie sich nicht mehr leisten kann – oder will. Weil man keinen Umsatz mit ihnen mehr machen kann, weil sie als  Konsumware momentan nicht ziehen oder schlicht, weil sie lästig sind und immer waren: die Tiere.

So offenbart sich dem Touristen alle Jahre wieder das gleiche Trauerspiel: Magere Strassenhunde, häufig krank oder verletzt, die Haltung geduckt, der Blick scheu und hungrig. Katzen in unüberblickbarer Anzahl, die Augen und Nasen verschleimt, sichtbare Träger und Überträger tödlicher Seuchen. In den Müllcontainern findet man ihre Artgenossen vergiftet, erschlagen…, willkommen in der EU.

Tierschutz ist Ländersache, Hier hält sich die EU bedeckt. Zu heikel, zu aufwendig und zu diffizil ist es, dieses traurige Kapitel im europäischen Einklang in den Griff zu bekommen. Also regeln die Länder ihre Angelegenheiten selber. Und hier sind viele besonders pfiffig: Sie lassen regeln, zum Nulltarif. Willige, ergebene Handlanger: Der Tourist. Genauer gesagt, der deutsche Tourist.

Kaum ein anderes Land ist auf dem Sektor Umwelt-Tier- & Naturschutz so ambitioniert wie Deutschland. Europas Wirtschaftslokomotive treibt auch hier an. Tausende von deutschen Tierfreunden solidarisieren sich, bilden private Tierschutzvereine, gründen kleine Tierheime, helfen, füttern, pflegen, heilen, vermitteln und zahlen.

Schnell wird aus dem einst gutgemeinten Projekt eine Überlastung. Zu wenig Platz für zu viele Tiere, zu hohe Kosten, zu wenige Menschen, die ihre zugesagte Hilfe konsequent auch umsetzen. Das Meinungsbild in Sachen Tierschutz geht auseinander. Auch hier war man im Vorfeld unbedacht. Dem gesellt sich die Scheu, sich beharrlich und unnachgiebig mit denen auseinanderzusetzen, die eigentlich alle Mittel hätten: Die Politiker. Aus unerklärlichem Grund wird in diesen Bereich keinerlei Energie gesetzt, sondern schon im Vorfeld aufgegeben, wobei man die Begründung als Entschuldigung gleich mitliefert: „Die machen ja sowieso nichts.“

Die politische Arbeit ist dem Tierschützer nicht gegeben.  Er prangert an, aber er schimpft in die falsche Richtung. Vor Ort duckt er sich. Er duckt sich sogar so tief, dass er zum willfährigen Diener städtischer Tierheime (Perreras) wird und ihnen die Tiere abkauft. Die Perreras wittern ein einträgliches Geschäft. Der staatlichen Subvention ergänzt sich eine Pro-Kopf- Subvention der Gemeinden, deren Hunde die Perrrea aufnimmt. Nach 21 Tagen werden die Tiere je nach Höhe der Überkapazität  eingeschläfert.

Deutsche Tierschützer greifen ein, wollen das Töten verhindern und kaufen beinahe auktionsmäßig die Tiere heraus. Hierzu werden „Paten“ über das Internet gesucht, die Auslösesumme zu spenden. Die Preisspanne liegt zwischen 30 und 100 Euro pro Hund. Tiermedizinische Versorgung exklusive. Um die Tiere vor Ort bis zur Ausreise nach Deutschland aufgehoben zu wissen, werden Hundepensionen, im widersprüchlichsten Fall Züchtern, pro Tag, pro Tier eine kleine Summe gezahlt, die sich aber auf Dauer der Wartezeit und Anzahl der Tiere, für diese zu einem beachtlichen Zubrot entwickeln.

In Deutschland erwartet den Vierbeiner im besten Falle ein liebevolles Zuhause. Die Regel jedoch sieht so aus, dass sie in der Warteschleife eines deutschen Tierheimes landen. Diese spüren immer öfter die politische Daumenschraube: Subventionen werden gekürzt, gestrichen. Im Gegensatz zu den spanischen Kollegen, schätzen deutsche Gemeinden die Verlagerung der Problematik nicht.

In Spanien jedoch blüht das Geschäft: Je höher die Fluktuation, desto besser. Die Perrreas gaukeln vor, dass sie die Tötungen einstellen, wenn die Hunde regelmäßig herausgekauft werden .
Der Tierschützer gehorcht, folgt, kauft, sammelt, zahlt, erstickt an den Folgekosten.

An dem Tierelend auf den Strassen ändert dies allerdings gar nichts. Die Arbeit mit den Menschen vor Ort, Aufklärung in den Schulen, Konzeptentwicklung und Umsetzung im Team mit der verantwortlichen Gemeinde,  die Überpopulation der Strassentiere durch gezielte Kastrationen zu reduzieren, all dies wird zwar vorgegeben aber es wird oftmals nicht geleistet.

Viele Vereine vergessen die Strasse komplett. Sie sehen nicht die abgemagerten Hunde, die an 30 cm kurzen Ketten verdursten und verhungern oder die Katzen, die in Scharen brutal vergiftet werden.  Sie wenden den mitleidsvollen Blick in Richtung Welpe, der einen hohen Kuschelfaktor besitzt und deshalb bevorzugt herausgekauft wird. Auch der Verein muss rechnen und Welpen lassen sich gut und gewinnbringend vermitteln.
Sie packen das Übel nicht bei der Wurzel. Sie weisen nicht denen die Stirn, die die Verantwortung haben, sondern sie arbeiten ihnen zu.

Wehren sich Leute aus den eigenen Reihen, obigen Weg zu unterstützen, werden sie dem Tierschutz unwürdig gestempelt. Die Strafe geht so weit, dass kleinen, obdachlosen Schützlingen von der Strasse, die eine Familie zur Adoption gefunden haben, diese verwehrt wird. Man schlägt ihnen die Tür vor den unschuldigen Nasen zu, sowie den fünf Minis, die Opfer genau diesen eigenwilligen Tierschutzgedankens wurden*. Ersatz gibt es genug: Die Perrera hat schon angerufen. Das Roulette im Tierschutz dreht sich weiter.

Der Weg im europäischen Tierschutz ist steinig, die EU hat das erkannt und übt sich im eifrigen Wegschauen. Dafür subventioniert sie die Züchtungen der spanischen Kampfstiere. Nicht offiziell, sondern getarnt unter dem Deckmantel der Tiere, die zur Fleischgewinnung gezüchtet werden.

Mitleid wird ausgenutzt, es hilft vielleicht dem, der gesehen wird, aber es hilft nicht den Tausenden Anderen, die automatisch nachkommen. Der Mensch, er muss sich ändern, er muss verstehen lernen. Doch genau hier versagt er – im Miteinander.


Opfer falsch verstanden Tierschutzes, die eine zweite, ehrliche Chance suchen:

tako taro
Taro Taco
Maggy chico
Maggy Chico
facundo  
Facundo  

„Taro &Tako“ wurden in einer Plastiktüte in einem Müllcontainer gefunden
„Maggy“ wurde als Streuner von der Strasse aufgenommen
„Facundo“ wurde von seinem Besitzer beim Tierarzt  abgegeben und nicht mehr abgeholt.
„Chico“ wurde an einem Supermarkt angebunden und „vergessen“.

Falls Sie einem dieser armen Tiere helfen wollen und ihm ein Zuhause bieten, schreiben Sie uns ein Mail. Wir werden es sofort weiterleiten und den Kontakt für die Abwicklung herstellen.

 


 

„2000 Kilometer auf dem Jakobsweg im Winter“
oder „Immer den gelben Pfeilen und der Muschel nach“

dani

 

Die an der Bucht von Roses bekannte und beliebte Sängerin Daniela  ( www.daniela-musica.com) hat uns Eindrücke und Erfahrungen ihrer Pilgerwanderung mitgebracht, die wir Ihnen hier präsentieren wollen.
Am Ende ihres Berichts finden sie einen Link auf ihre Fotogalerie.

Warum pilgern ganz normale Mitmenschen auf der ganzen Welt? Warum „tun die sich das an“? Sind alle Pilger Supersportler, strenge Katholiken, die Busse tun wollen oder verwirrte Menschen auf der Suche nach dem tieferen Sinn des Lebens?

Antworten auf dieses „Warum?“ gibt es wahrscheinlich ebenso viele wie Pilger selbst, die Mitte des Wegessich aus allen Ländern der Erde auf den Weg nach Santiago de Compostela machen. Tatsache ist nur, dass alle wahren Pilger eins gemeinsam haben: sie laufen.
Natürlich bin ich auf meiner Reise auch vielen Fahrrad-Pilgern begegnet. Aber selbst die laufen (oder besser gesagt schieben) einen Teil ihres Weges.
Dann gibt es noch eine Reihe von Unterarten von Pilgern, wie Buspilger, Taxipilger, Gruppenpilger, Partypilger, Endlospilger, etc.
Der Jakobsweg ist für jeden offen und jeder soll seinen Weg gehen wie er möchte. Ein schlauer Mensch hat einmal gesagt: „Corto de vista quien acaba el camino como turista“. Das heißt soviel wie „Kurzsichtig der, der diesen Pilgerweg als Tourist beendet“.

Ich möchte Euch heute ein paar Eindrücke in Bildern von meinem persönlichen Weg zeigen. In jedem guten Reiseführer kann man die Geschichte des Jakobsweges und die Einzelheiten über jedes meisterhafte Bauwerk auf dem Camino nachlesen.
Ich muss zu meiner Schande gestehen, dass ich einem Grossteil der Bauwerke auf dem Camino keine größere Beachtung geschenkt habe. Lieber bin ich in die ein oder andere kleine Kirche am Wegesrand als in die grossen Kathedralen gegangen. Für mich war es wichtiger zu verstehen, was der eigentliche Weg mir zu offenbaren hatte.
Ich bin zu dem Aufstieg in den SchneeSchluss gekommen, dass der Jakobsweg selbst sehr schnell die Entscheidung trifft, entweder den Pilger, der sich auf ihn einlässt in seinen Bann zu ziehen und meist ein ganzes Leben lang nicht mehr los zu lassen oder aber ihn von seinen Pfaden zu verbannen.
Ich glaube, nur einem Pilger, der von Anfang an weiß, dass Pilgern auch Leiden mit sich bringt, kann sich dieser Weg in seiner ganzen Vielfalt eröffnen. Als Geschenk nimmt der Pilger am Ende ein völlig neues Bewusstsein mit nach Hause.
Der Weg hat auch mich an Grenzen stoßen lassen, die zu überwinden ich mir niemals hätte träumen lassen. Es ist bekannt und auch wahr, dass jeder Pilger zumindest einmal auf seinem Pilgerweg weint.

Es gibt tatsächlich Krankenhäuser, die Studien darüber führen, was für Gründe es gibt, dass Menschen auch mit Verletzungen, mit denen jeder normale Arbeitnehmer sich zwei Wochen krankschreiben lassen würde, weiterlaufen.
Ich habe Menschen kennen gelernt, die mit gebrochenen Zehen, ohne Fußsohlen, mit Nierenkoliken, Legionärskrankheit, ohne Geld und Nahrung, ohne ausreichende Kleidung oder barfuß gepilgert sind.
Ich selbst weiß „nur“, wie es ist, mit einer Magen-Darmgrippe nach 3 Tagen ohne Nahrungsaufnahme noch 46 Kilometer zu laufen, mit offenen, entzündeten Blasen an den Füssen und Zehennägeln, die sich verabschieden, ebenso wie mit Sehnenentzündungen in beiden Beinen und höllischen Knieschmerzen zu pilgern.
Ganz normale Pilgerleiden eben.

Dazu lernt jeder Pilger auch mit dem Thema Angst umzugehen. Angst, kein Quartier für die Nacht zu finden, Angst, nicht über den nächsten Berg zu kommen, wenn es nicht vorher irgendwo etwas Essbares oder Trinkbares am Wegesrand gibt (man wird sehr schnell zum Selbstversorger auf dem Weg, das heißt Kastaniensammler, Quellentrinker oder Tomatenklauer). Angst einfach nicht mehr laufen zu können und dann keine Vodafoneabdeckung zu haben. Angst vor dem anziehenden Gewitter, Angst vor einer Horde wilder Hunde, Angst sich zu verlaufen, Angst, den Bären zu treffen, der die frischenStimmungen Krallen im Neuschnee hinterlassen hat, Angst, dass es gleich dunkel wird, etc.
Schnell lernt man aber gerade aus dieser Angst Hoffnung und letztendlich Vertrauen zu schöpfen.
Nicht alle Pilger glauben an denselben oder überhaupt irgendeinen Gott, aber jeder Pilger spürt auf seinem Weg irgendwann, dass eine unsichtbare Hand ihn immer wieder zwar auf die Probe stellt, aber am Ende auf den richtigen Weg leitet.
Auch Pilger untereinander helfen sich wie selbstverständlich. Ebenso viele geduldige Nachbarn am Rande des Jakobsweges. Viele Menschen glauben, der Jakobsweg gäbe einem Menschen Zeit, nachzudenken. Ich denke, man ist erst richtig auf dem Jakobsweg, wenn man aufhört nachzudenken und statt auf dem Weg zu laufen, den Weg einem entgegenkommen lässt. Mit dem Weg eins werden. Frieden und Harmonie finden. Ein bisschen toleranter und netter gegenüber Anderen und sich selbst werden.
In der endlosen Weite der Natur wieder Bescheidenheit lernen. Sich wieder über Kleinigkeiten freuen. Wieder staunen lernen. Wie auch im richtigen Leben ist hier der Weg das Ziel.

Mein Weg ging von Lourdes in Frankreich über die Pyrenäen, dann über den aragonischen Weg, letztendlich auf dem französischen Weg nach Santiago de Compostela. Erstmalig im November/Dezember 2009 und zuletzt im November/Dezember 2010. 1000 km in 31 bzw. 29 Tagen.
Ich bin gelaufen, durch Schnee, Regen; Wind und Matsche, über Steine, Steine und noch mehr Steine, jeden Meter, nur mit einem Rucksack bewaffnet, in dem eine Ersatzunterhose, ein Schlafsack, eine Isomatte, ein Taschenmesser, ein Haufen Pflaster und ein Nagelscherchen neben ein paar persönlichen Sachen Platz fanden.
Je länger man auf dem Jakobsweg pilgert, desto weniger braucht man tatsächlich. Ich habe 4 Regencapes abgenutzt. Geschlafen habe ich in Herbergen, und solchen, die vorgeben, eine Herberge zu sein, in Garagen, bei Priestern und auch bei echten Banditen.

Viel Spaß beim durchklicken. Vielleicht kriegt der ein oder Andere ja Lust, sich auch mal auf den Weg zu machen.

Eure Daniela

Wenn Ihr Fragen habt - E-mail :  info(at)daniela-musica.com

Hier geht es zur Bildergalerie     >>>>>>>>  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
-
pap
1
colonia
1
-
elra