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ERKÄLTUNGSKRANKHEITEN
von Dr. med. H. W. Schmidt
Wie oft – glauben Sie- „ erwischt“ es den Durchschnittsbürger im Jahr mit einer Erkältung? Die Statistik spricht von ungefähr 2,5 mal pro Jahr. Manche bekommen sogar sehr viel öfter eine Erkältung- manche überhaupt nicht. Warum erkältet sich der eine so oft- warum der andere überhaupt nicht? Nun, unser Immunsystem gibt die Antwort: ist es stabil - können wir dem Virus „Abwehrkräfte“ entgegenhalten- ist es schwach: „haut es uns schneller um“- weshalb gerade in Nacherholungsphasen z.B. nach Stress, das Immunsystem erschöpft ist und wir uns dann häufig erkälten :die (arbeitsreiche)Woche über ging es noch und dann am Wochenende, wenn der Körper zu Ruhe kommt - kommt das “Kratzen im Hals“!
Da es letztlich noch keine wirklichen, kausalen Medikamente für die Erkältung gibt - sondern eigentlich nur symptombezogene Medikamente, liegt die wirksamste Maßnahme in der Stärkung der Abwehr- bzw. in der Vermeidung der Viruskontaktaufnahme.
Die Chronologie einer Erkältung:
Über die Eintrittspforte „ Nase“ kommen die Viren am häufigsten in unseren Körper und hier genügt ein Niesen des Nachbarn oder „das Jucken“ mit der eigenen Hand im Gesicht - nachdem man vorher einem „Erkältetem“ die Hand gegeben hat oder sogar bloß die Türklinke angefasst hat.
Die Viren plazieren sich im Nasen-Rachen -Raum, steigen dann abwärts und nisten sich auf den Schleimhäuten sowie auf den Bronchien ein. Wenn nun das Abwehrsystem nicht funktioniert ist sie da - die Erkältung! Kommen dann noch die passenden „Randbedingungen für den Virus“ hinzu- z.B. Klimaanlage, trockene Heizluft, kalte Füße etc.-dann nimmt der Infekt seinen Lauf und der Volksmund sagt zurecht-: „eine Erkältung dauert mit Arzt 7 Tage und ohne eine Woche“!
Ganz so einfach ist es allerdings dann doch nicht - jeder weiß, was es heißt, eine Erkältung zu verschleppen - bzw. die Komplikation einer „bakteriellen Superinfektion“- die dann mit Antibiotika behandelt werden muss –zu erleben.
(Zur Erklärung: Virus – dieser hat keinen eigenen Stoffwechsel - deswegen hilft kein Antibiotika.
Bakterium – dieses hat einen eigenen Stoffwechsel - hier hilft Antibiotika, da bei der Zellteilung ein „falscher Baustein“ nämlich das Antibiotika, eingebaut wird.)
Das Virus und die körpereigene Abwehr:
Wollen wir also Erkältungen vermeiden- müssen wir das Abwehrsystem stärken- oder zumindest nicht schwächen.
Hier ein paar Beispiele
| „Pro“ Abwehr |
„Contra“ Abwehr |
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| *Abhärtung durch Sport, Sauna und Fitnesstraining |
*schlechte Ernährung, Nikotin, |
| *warme Füße |
*Mangel an Bewegung; kalte Füße |
| *„psychisch in der Mitte sein“ |
*Stress, „sich unglücklich fühlen |
*Hygiene: Kontaktvermeidung mit
„erkältungsinfiziertem“:Geld, Klinken, Telefon |
*Schlafmangel
*unbedachte Viruskontakte |
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| *Vitamin C (z.B. Pascorbin-als Infusion vor den typischen Zeiten: Oktober/November) |
*Häufige Antibiotikatherapie |
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| *Konstitutionstherapie |
*Keine ausreichenden Ruhephasen |
In unserer Praxis wird auch gerne ein „Abwehrcocktail“ in sogenannten Grippezeiten
mit Gripp Heel Ampullen, Engystol Ampullen und Echinacea comp. Ampullen empfohlen - kann i.m. gespritzt oder auch getrunken werden. Hilft und ist nebenwirkungsfrei!
Sowie zusätzlich hochdosiert das schon beschriebene Leinöl „Alpha Linum“
als Kapsel ( 3 x 3 für z.B. 2 Wochen) ergänzt durch Zink und Schüssler Salze.
Viele „schwören“ auch auf das aus Frankreich kommende homöopathische Medikament
„Oscillococcinum“ Globuli, wobei hier wohl auch der frühe oder besser, rechtzeitige Einnahmezeitpunkt wichtig ist. Wer mehr über homöopathische Behandlung erfahren möchte, dem sei wärmstens das Buch „Mind Maps für die homöopahische Praxis“ von Dr.med.Ute Boeddrich empfohlen.
Was ist eine Grippe?
Wichtig ist die Unterscheidung eines „Banal Infektes“ von einer echten Grippe.
Beides wird zwar von Viren ausgelöst - aber es sind hierbei verschiedene Viren unterwegs.
Bei der Grippe geht es richtig „zur Sache“: plötzlicher Beginn mit hohem Fieber, kaum Schnupfen - dafür aber hohes Zerschlagenheitsgefühl, etc. – hier gilt es besser einen Arzt zu Rate ziehen und
die dort empfohlenen Maßnahmen einhalten, damit es nicht zu Komplikationen und Folgeerkrankungen kommt!
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| Niesen in den Ellenbogen: RICHTIG |
Niesen in die Hände: FALSCH |
Die Bioresonanztherapie
Was kann man von dieser neuen Therapieformen erwarten?
Dr.med.H.W.Schmidt, Facharzt für Allgemeinmedizin
Nun , es hat zwar etwas gedauert mit dem 2. Artikel, an dieser Stelle- aber ich war am Ende
des Jahres 2008 auf der „ Medizinische Woche“ in Baden Baden und bringe so mit die aktuellsten
Informationen mit - insbesondere auch was die neuen und modernen Therapieformen anbelangt.
Tagungsschwerpunkt in Baden Baden waren : Erschöpfung und Burnout Syndrome.
Noch nie in der frühen Vergangenheit wurde so ein kräftiger Anstieg der psychosozialen und psychischen Beschwerden der Bevölkerung festgestellt wie in den letzten 10 Jahren!
Arbeitsplatzsorgen, finanzielle Probleme und „raue Umgangsformen „ in der Gesellschaft, sind nur beispielhafte Erklärungen für eine ganze Reihe von den oben beschriebenen Problemen
Gerade in diesem Umfeld wird die Nachfrage nach nebenwirkungsfreien Therapien zusätzlich bedeutsam. Hier kann nun die Bioresonanz Therapie helfen.
Was ist das Prinzip der Bioresonanztherapie?
Die Bioresonanztherapie beruht im wesentlichen auf einer Behandlungsform mit körpereigenen
Schwingungsmustern des Patienten oder mit Schwingungen verschiedener Substanzen bzw. Materialen.
Jede Substanz, jede Zelle und somit auch jeder Mensch besitzt ein einmaliges, individuelles Schwingungsmuster. Dass das so ist , können Sie im Zug , auf der Parkbank oder im Kino erleben:
wenn ein Fremder den „sozialen Körperabstand“ zu Ihnen durchbricht, indem diese Person zu „nah“ an Ihr Schwingungsmuster heranrückt, dann fühlen Sie sich nicht „wohl“ und rücken automatisch wieder auf die nicht „störende Abstandsfläche“ zurück- oder?
Die Bioresonanz Therapie nutzt nun diese patienteneigenen Schwingungen oder die Schwingungen verschiedener Substanzen zu einer gezielten, individuellen Behandlung.
Elektromagnetische Schwingungen und Informationen steuern biochemische Vorgänge im
Körper,denn fehlerhafte Schwingungsmuster und „Falschinformationen“ können sich zu krankmachenden Prozessen ausbilden- denn neben der chemischen Informationübertragung
gibt es auch die Informationsbildung und deren Weiterleitung, wie sie die moderne Quantenphysik beschreibt.
Heutzutage können diese Informationen digitalisiert dargestellt bzw. im Computer berechnet werden, so dass- und das ist der einfachen aber genialen Idee des deutschen Arztes Dr.F.Morell zu verdanken- die vom Patienten produzierten kranken (pathologischen)Schwingungsmuster-
„umgekehrt“- (also als „ gesundes Muster“ modifiziert )dem Patienten zurückgegeben werden können
„Umgekehrt“ heißt – das Spiegelbild der krankmachenden Information wird als hochwirksame „gesunde“ Therapie-Schwingung zurückgeführt!
.(Ein wenig kompliziert zu beschreiben- aber wenn sie es noch ein 2.mal lesen oder durchdenken, werden Sie den Gedankengang nachvollziehen können.)
Bioresonanz Therapie aktiviert so körpereigene Reaktions- und Regulationskräfte. Störende, pathologische Muster werden - ohne Nebenwirkung !!! -aufgelöst und der Gesundungsprozess kommt über die Eigenregulation in Gang.
Besonders effektiv zeigt sich die Bioresonanztherapie bei folgenden Erkrankungen:
1. allergische Reaktionslagen wie Pollenallergie und Nahrungsmittelallergien
2.Hauterkrankungen - unterstützend bei sonstiger Ursachentherapie
3.funktionelle Organstörungen- wie z.B. hormonelle Dysregulationen
4.chronisch degenerative Erkrankungen
5.Arzeneinebenwirkungen
6.Immundefizite- also häufige grippale Infekte, z.B. Blasenentzündungen, gripp. Infekte
7.Therapieblockaden- d.h. die eingeleitete Therapie “ greift nicht “ -
oder zeigt keine „ Erfolge“.
8.Therapeutische Verstärkung einer homöopathischen Therapie.

Mit der Bioresonanztherapie – hat der erfahrene Arzt eine Methode zur Verfügung, mit
dem er Patienten ein positives Therapieangebot machen kann in Richtung Gesundung!
Naturgemäß muss die Bioresonanz Therapie eingebettet sein, in ein komplexes Therapieschema in dem mehrere Verfahren jeweils am richtigen Punkt ansetzen, um die Regulationssysteme des Menschen wieder in Gang zu setzen.
Dabei darf auch die schulmedizinische Diagnostik und Therapie nicht fehlen!
Die Bioresonanz Therapie funktioniert – wie alles in der Medizin - nur, wenn die richtige Diagnose vorliegt: denn vor die Therapie haben die medizinischen Götter die „ Diagnose“ gestellt!
In meiner Praxis wird mit einem RETEC Gerät / Firma MBA Limburg gearbeitet.
In der Regel werden 1-2 Sitzungen pro Woche angesetzt- bei einer Gesamtanzahl von 8-10 Sitzungen. Oft werden zusätzlich orale Trägerlösungen mit verwandt. Die Kosten richten sich nach dem Aufwand und müssen individuell nachgefragt werden- sind aber überschaubar und werden analog der ärztliche Gebührenordnung(GOÄ)abgerechnet.
Falls dem einen oder anderen diese Methode zu „ modern“ oder „ alternativ“ erscheint
dem mag folgendes Zitat von Dr.rer.nat U.Warnke aus „ Regulationsmedizin in Theorie und Praxis“ vielleicht helfen:
...es gibt Nicht-Wissen, was entschuldbar ist. Ungünstiger allerdings wirkt sich das weit verbreitete „ Dogma Wissen“ und „ Unwissen“ aus, also vermeintliches Wissen, das als unantastbar vertreten wird.
Bleiben Sie fit!
Ihr Dr.Schmidt
Olivenöl? Leinöl? Fischöl? Keimöl?
von Dr. med. H.W. Schmidt, FA f. Allgemeinmedizin
Es gibt Substanzen wie z.B. Vitamine oder manche Fettsäuren, die der menschliche Körper
nicht selbst herstellen kann. Man spricht dann von sogenannten essentiellen Substanzen.
Was passiert, wenn diese Stoffe eine zeitlang nicht über die Ernährung zugeführt werden, weiß man aus der christlichen Seefahrt. Der Mangel an Vitamin C verursachte bei den Seefahrern die Skorbuterkrankung, die tödlich verlaufen konnte und erst besiegt wurde, als ein findiger Arzt den Matrosen Sauerkraut als Vitamin-C-Lieferant mit auf die Reise gab.
Gleiches gilt für einen Mangel an essentiellen Fettsäuren - der Mangel löst viele Symptome aus, wobei eine Erhöhung der Triglyzeride und Cholesterine im Blut die häufigste Belastung darstellt. Vor allem deshalb, weil mangelnde Bewegung und schlechte
Ernährung ein Übriges für schlechte Blutfettwerte tun.
Gerade deshalb versucht jeder „Gesundheitsberater“ Tipps für gute Ernährung zu geben: Olivenöl ist für dieses wichtig, Fischöl ist für jenes gut und so weiter.
Aus medizinischer Sicht lässt sich jedoch schnell ein wenig Klarheit in die „Szene“ bringen:
Olivenöl ist zunächst - neben anderen wichtigen Stoffen - ein wichtiger Omega-9-Lieferant für den Körper, Keimöle(wie z.B. Maiskeimöl) bieten Omega-6 an, Fischöl- sowie Leinöl dienen als Lieferant für einen besonderen Baustein: die alpha-Linolensäure, die für den Omega 3 Faktor benötigt wird. Fischöle hingegen enthalten keine alpha-Linolensäure sondern nur die langkettigen Omega-3-Öle DHA (Decosahexaensäure) und EPA (Eicosapentaensäure).
Dazu muss man wissen, dass der Mensch sich von der Steinzeit an verändert hat und heutzutage nicht mehr als „Jäger oder Sammler“ seine Nahrung zusammen stellt.
Demzufolge fehlen auch Substanzen, die - wie oben beschrieben - essentiell sind.
Wildkräuter und Waldbeeren sind nun mal nicht mehr in unserer täglichen Nahrung ausreichend vorhanden - und gerade die wären der wichtige Lieferant für die alpha-Linolensäure.
Ganz wichtig ist nun das Verhältnis von Omega-6 zu Omega-3 Die optimale Beziehungder beiden zueinander liegt bei 5:1 Untersuchungen zeigen, dass viele Menschen in ihren Körpern, aufgrund ihrer Ernährungsgewohnheiten ein aktuelles Verhältnis von bis zu 20:1 aufweisen.
Und schon wirken alle Ernährungstipps nicht mehr: Stimmt das Verhältnis der beiden
Omegasäuren 6 und 3 nicht, kann man alle seine „Salate“ mit gutem Öl zubereiten - und
der Körper kommt dabei doch zu kurz!
Die ärztliche Empfehlung lautet daher: Bauen Sie ein richtiges Verhältnis in Ihrem Körper auf, indem Sie die Omega-3-Fettsäure in Form der alpha-Linolensäure als Nahrungsergänzung in ausreichender Dosis täglich zuführen (z.B. mit Alpha-LINUM Kapseln der Firma KAMPFFMEYER Nachf. GmbH). Gerade bei leichter bis mittelschwerer Erhöhung der Blutfettwerte lohnt sich ein Versuch – da die aus hochgereinigtem Leinöl hergestellten Kapseln ausreichend alpha-Linolensäure liefern.
Fischöl ist meiner Meinung nach weiterhin nicht zu empfehlen, da es nicht aus unserem Kulturraum stammt (schlechtere Aufnahme im Körper) und neue Forschungsergebnisse eine Verbesserung der HDL/LDL (High Density/Low Density Lipoprotein)-Faktoren eher bei dem Leinöl als bei Fischöl sehen. Das hochgereinigte Leinöl ist eine nachweislich sinnvollere Prophylaxe für das Herz, den Knochenbau und die Blutchemie - das beweisen auch eine Vielzahl von Studien. Wer nun auch noch auf ausgewogene Ernährung achtet, für ausreichend Bewegung sorgt sowie die ärztlichen Vorsorgeuntersuchungen in seinen persönlichen Lebensplan aufnimmt, hat unglaublich viel für sich getan. Denn bedenken Sie immer – es gibt nur diesen einen Körper, der Sie durchs Leben tragen muss!
Hinweis:
Das Produkt alpha-LINUM Kapseln wird von mir häufig verordnet, da es nebenwirkungsfrei, gut verträglich und durch ein besonderes Herstellungsverfahren hochwirksam ist. Es kann in Deutschland über Ihre Apotheke unter PZN 6796017 oder über www.cibaria-vital.de , bezogen werden.
Hier in Empuriabrava/Spanien kann es über E-Mail:multiservice@empuria.info geordert werden.
Sollten Sie andere Ölprodukte bevorzugen oder empfohlen bekommen - achten Sie unbedingt auf die Haltbarkeit und den Reinheitsgehalt , da z.B. natives Leinöl nur eine geringe Haltbarkeit aufweist.

Als nächstes beschäftigen wir uns mit den diagnostischen Methoden der Regulationsmedizin.
Verantwortlich für den Text:
Dr. med. H.W. Schmidt
Facharzt für Allgemeinmedizin
35440 Linden, Arndtstr.5
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Ärztlicher Rat
für unsere Leser von
Dr. med. H.W. Schmidt
Facharzt für Allgemeinmedizin
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